Über

Falls über mich etwas erfahren wollt, so wäre hier wohl die richtige Stelle.

Ich bin genau so wie Ihr, eine junge Frau die Ihr Leben versucht aufzubauen und in vielen Dingen nicht weiß was Sie machen soll.

Geboren bin ich in einer kalten Herbstnacht am  06/11/79 um 23:45 und zwar in ehemaligen Sowjetunion.  Wurde jedoch in die Geburtsurkunde 07/11/79 00:00 reingeschrieben, da dort es ein Feiertag war und Sie dachten, dass für ein Kind es toll wäre an diesem Tag Geburstag zu haben.

Doch für mich war es nicht so prickelnd den Geburstag an einem Feiertag zu feiern und mir sowieso niemand glaubte.

Ich war immer ein Alleingänger und fühlte mich am wohlsten wenn ich alleine sein durfte und das hat sich wohl bis jetzt nicht geändert.

Meine Kindheit verlief fast wie bei allen Kindern, nur mit der Ausnahme das ich immer allein war. Im Kindergarten und sogar später in der Schule hat ich nur eine beste Freundin, aber auch nur weil Sie niemand mochte und Sie tat mir leid und ich irgendwie versuchte ich Sie zu beschützen. Da kam wohl mein Gerechtigkeitssinn, aber genauer gesagt ich duldete auch nicht wenn Sie mit anderen Mitschülern Zeit verbringen wollte... Irgendwie hatte ich einfach das Gefühl Sie muss mir dankbar sein.

Ich hatte genau so, die erste Liebe.. 

Jedoch seit ich denken konnte, war mein liebstes Hobby, Zeit draussen zu verbringen und mich mit Bäumen zu unterhalten. Ich führte so oft Selbstgespräche auch wenn ich jetzt verstehe, dass es keine Selbstgespräche waren, sondern Gespräche die mich geleitet haben.

Mit 12 Jahren kam ich nach Deutschland und musste alles verlassen. Meine erste Liebe und die einzige Freundin die ich hatte und auch zum Teil meine Familie, meine Großeltern und meine Tanten...

 Irgendwie dachte ich fahre in ein Märchen oder andere Welt, doch das stimmte von nun an war ich kein Kind mehr, ich wurde erwachsen. Mir wurde schmerzlich bewußt, dass die Probleme der Erwachsenen mich auch mich betrafen.

Doch ich hatte auch die negativen Seiten des Lebens kennengelernt. 

Mit 8 Jahren hab ich erfahren, dass mein Vater, nur mein Stiefvater war und das auf schmerzvolle Art. Er hatte versucht mich zu vergewaltigen.

Meiner Mutter hab ich das erzählt und auch wenn Sie Ihm zuesrst verlassen hatte, war Sie in diesem Moment einfach zu schwach um Ihm zu verlassen. Dazu hatte Sie ja Kindern von diesem Mann und wohin sollte Sie den mit drei Kindern, den man sollte nicht vergessen, dass es damals eine andere Zeit war.

Dann wurde einfach alles anders. Ihre Nächte verbrachte Sie mich zu bewachen, damit er mir nicht zu nah tritt und ich bin Ihr sehr dankbar, denn ich blieb unberührt.

Der einzige Mensch der dafür verantwortlich war, war mein Stiefvater und auch jetzt kann ich Ihm nicht böse sein. Er tut mir nur Leid, den seine graue Seele findet die Ruhe nicht die er braucht. Deswegen ist er auch jetzt ein schwerer Alkoholiker. Wer weiß, vielleicht trinkt ja auch weil Ihm bewusst ist was er eins tun wollte und mittlerweile frage ich mich nicht wieso er das versucht hatte. Doch ich schweifle ab.

 

Mit Männern hatte ich nie wirklich Glück, doch nun ist mir das nicht mehr so wichtig. Ich akzeptiere das alles als meine persönliche Entwicklung und weiß das ich geführt werde. 

 

 

Alter: 38
 

Ich mag diese...



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